Loslassen - aber wie?

Lass doch endlich los, er ist es nicht wert. Selbst nach Jahrzehnten fiel es ihr schwer ihren Partner loszulassen, im Gegenteil ihr Leiden wurde immer größer. Selbst die besten Freunde wandten sich schon von ihr ab, weil deren Argumente wie an einer  Wand abprallten.  

Vielleicht hast du Ähnliches bei dir selbst oder anderen auch schon miterlebt. Immer wieder geht es um das Loslassen und kaum jemand weiß in Wirklichkeit, wie das geht.

 

Es werden Experten bemüht, Alkohol oder Drogen konsumiert, Ablösungsrituale veranstaltet, Abschiedsbriefe geschrieben, im stillen Kämmerlein gebrütet oder ähnliche Dinge zelebriert, die Ergebnisse sind oftmals zweifelhaft.

 

Wenn wir uns an unsere Vergangenheit erinnern, erinnern wir uns an ganz bestimmte Ereignisse, die mit der Realität wenig zu tun hatten. Einfach deshalb, weil wir nur einen Bruchteil dessen Wahrnehmen können, was wirklich geschieht. Das ist so. Dennoch beharren wir auf unsere verzerrten Erinnerungen, obwohl niemand von uns nachweisen kann, dass diese genauso eingetroffen ist, wie von uns geschildert.

 

Unser Verletztes „Psychisches ich“ hält an fragmentiertem Denkverhalten fest, das uns in der Gegenwart dementsprechend beeinflusst.

 

In vielen Disziplinen der Psychologischen oder psychospirituellen Szene wird darauf hingearbeitet oder empfohlen, loszulassen. Nur was? Ein Sack Kartoffeln, der mir zu schwer geworden ist, kann ich leicht abstellen. Bei einem Haus, Job oder einem Auto, an das Erinnerungen geknüpft sind, fällt es manchmal etwas schwerer. Beziehungen, die mit besonderen Erfahrungen verwoben wurden, können unter Umständen, unüberwindbar in uns aktiv sein.

 

Die Lösung: Erinnerungen sind visuell entwickelte Vorstellungen – Vorstellungen sind, wie in einer Datenbank abgelegte Informationen, und diese kann man nicht loslassen, sondern nur löschen. Das ist ein markanter Unterschied!

 

Es sind Bildausschnitte, die in unserem Gehirn abgespeichert wurden und den Menschen, in dementsprechend hergeleiteten Zusammenhängen, festhalten. Das bedeutet nicht, dass die Situation in der wir feststeckten, sich verändern muss, (was einem unseriösen Versprechen gleichkommt) sondern wir verlieren unsere emotionale Bindung hierzu.

 

Durch mein Beratungsangebot, wird dies effizient umgesetzt.