Durch Gebete - über sich Hinauswachsen

Die Welt als unser Lernfeld zu begreifen, macht wirklich Sinn. Der Kurs in Wundern lehrt uns sinngemäß: „Dein Geist ist sehr machtvoll und büßt seine schöpferische Kraft nie ein. Er schläft nie. Jeden Augenblick erschafft er. Es ist schwer zu begreifen, dass Gedanke und Glaube sich zu einer Kraft-woge verbinden, die buchstäblich alles verändern kann“.

 

Die Welt ist nicht da draußen, sie ist eine Wiederspiegelung dessen, was sich in uns als Selbstgespräche abspielt. Deshalb ist es sinnlos eine Veränderung der äußeren Welt herbeiführen zu wollen, weil es schlicht und einfach nicht funktioniert. Wir verlieren Kraft in einem Bereich, indem es nichts zu gewinnen gibt.

 

Hindernisse als Chancen erkennen.

Wie können wir also mit den von uns geschaffenen Hindernissen umgehen, sodass sie uns den Weg des Glücks anstatt des Missmutes aufzeigen? Indem wir darauf vertrauen, dass Hindernisse, Chancen dafür sind, dem Universum das Management zu überlassen.

Der Schlüssel um sich dem göttlichen Plan anzuvertrauen, liegt darin, alle Erwartungen im Hinblick auf ein Ergebnis aufzugeben.

 

Solange wir uns daran klammern, wie etwas zustande kommen sollte, schneiden wir uns vom Strom der Liebe ab. Das Universum tickt nicht auf dieser Wellenlänge und kann uns deshalb nicht erreichen. Denn die Energie hinter einer „so muss es sein“ Haltung ist kontrollierend und zurückweisend. Wir entziehen uns damit selbst die Möglichkeit zur Kommunikation und unserer Empfänglichkeit. Erst wenn wir gelernt haben auf all das zu verzichten, öffnen wir uns der inneren Führung. Durch meine eigene Lebensführung hatte ich mich, über einen viel zu langen Zeitraum an Hindernissen aufgerieben. Wollte Kontrolle ausüben und Resultate herbeiführen, die mir letztendlich nichts gebracht haben, außer weiteren Hindernissen, die es zu bewältigen galt. Das ist heute Gott sei Dank anders, mein Vertrauen in das universelle Management, hat sich in allen Lebensbereichen bewährt und ist immer optimal in seinen Ergebnissen. Jedes Mal, wenn ich in der Opfermentalität festhänge, weil irgendetwas nicht so funktioniert wie es für mich sein soll, spreche ich folgendes Gebet:

 

„Danke Universum/Gott, dass du mich in diesem Hindernis eine Möglichkeit erkennen lässt. Ich trete zurück und überlasse dir die Führung“.

 

Dieses Gebet bahnt mir den Weg durch alle inneren Widerstände. Versuche es am besten gleich selbst. Fühlst du dich unter Druck, frustriert, gestresst oder überfordert? Sprich das Gebet und dann überlasse es der Führung, die Ordnung herbeizuführen. Lass dieses Gebet wirken, um dich über die eigenen Grenzen und Zweifel hinauszuführen.

 

Wunder, denen ich dadurch Raum gebe, sind erstklassig in ihren Ergebnissen.

Indem wir dieses Gebet zur täglichen Praxis machen, begünstigt es uns, in allen Bereichen den Fluss der Synchronizität zu erkennen und die himmlische Unterstützung zu fühlen. Die Erkenntnis wird heranreifen, dass wir mit allen Dingen des Universums verbunden sind, schon ein Gedanke an irgendetwas lässt das Gedachte auftauchen. Wir folgen einer Vision und schon nimmt diese Gestalt an.

 

Plötzlich funktionieren Dinge, die bisher nicht funktionierten.

Für mich hat sich die Praxis des Gebetes als Gewohnheit in meinem Tun etabliert. Ich habe dabei gelernt, dass ich mich nicht mehr einzumischen brauche, und mich im guten Wissen entspannen kann, das jetzt alles zu meinem Besten geschieht.

 

Stelle dir einmal selbst die Frage: Wie wäre mein Leben, wenn ich wüsste, dass ich immer geführt bin? Falls dich das gerade Jetzt erleichtert, kannst du davon ausgehen, dass dir diese Führung geantwortet hat!

 

Wenn wir im klaren Kontakt mit diesem universalen Wissen sind, finden wir dort alle Antworten, die wir brauchen. Dies ist die zuverlässigste und sicherste Informationsquelle für unsere persönlichen Themen. Es überblickt von einer neutralen Warte aus alle unsere Herausforderungen und kennt den Weg zur Lösung. Seitdem ich diesen Kontakt ganz offen nutze, und in meiner Arbeit anwende, habe ich endlich das Gefühl, dort angekommen zu sein, wo ich hingehöre und den Weg meiner Seele zu gehen.

 

Das Wünsche ich dir

Gottfried Sumser

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Hildegard (Donnerstag, 19 September 2019 07:42)

    Danke Gottfried für diese Inspiration!

  • #2

    Hedda Christine Lückemeier (Sonntag, 24 November 2019 20:50)

    Es ist eine unglaubliche Entlastung nicht alles selbst entscheiden zu müssen. In wichtigen Fragen mache ich das schon lange. Im Moment übe ich den ganzen Tag in Verbindung zu sein. Ich frage und dann lass ich meinen Kopf schütteln oder nicken. Von alleine.